Valerie Ferencic beleuchtet in ihrer Keynote die strategische Bedeutung von Employee Experience (EX) für Unternehmen im B2B-Umfeld, insbesondere für mittelständische Unternehmen, Start-ups und Scale-ups. Sie argumentiert faktenbasiert und zeigt auf, dass EX als Investition und nicht als Kostenstelle betrachtet werden sollte. Ferencic nutzt praxisnahe Beispiele und Kennzahlen, um zu verdeutlichen, dass Einsparungen bei EX langfristig zu höheren Fluktuationskosten und Produktivitätsverlusten führen können. Ihre Perspektive basiert auf Erfahrungen aus der Praxis und einer kritischen Betrachtung der internen Vermarktung von EX.
Im Vortrag stellt Ferencic die Employee Journey als Gesamtheit aller Erfahrungen der Mitarbeitenden dar, differenziert in physische, digitale, kulturelle und sinnstiftende Dimensionen. Sie betont, dass EX-Maßnahmen individuell auf die Unternehmenskultur und -größe abgestimmt werden müssen. Ferencic verweist auf Studien, die zeigen, dass Unternehmen mit starker EX bis zu 23 Prozent höhere Profitabilität und doppelt so hohe Innovationskraft erreichen. Sie empfiehlt, EX-Maßnahmen von den Bedürfnissen der Mitarbeitenden aus zu denken und sich auf wenige, wirkungsvolle Maßnahmen zu konzentrieren. Abschließend positioniert sie EX als Wettbewerbsvorteil und Zukunftssicherung, nicht als Sparposten.