Diskussion: Was macht einen ganzheitlichen Employee Engagement (Management) Ansatz aus?

Diskussion: Was macht einen ganzheitlichen Employee Engagement (Management) Ansatz aus?

Datenbasierte Ansätze und kontinuierliche Kommunikation fördern Transformation und Mitarbeiterbindung im ganzheitlichen Engagement-Management.

Die Paneldiskussion auf den Shift/HR Talks 2022 beleuchtet die Komplexität eines ganzheitlichen Engagement-Managements im HR-Bereich. Im Mittelpunkt stehen datenbasierte Ansätze und kontinuierliche Kommunikation, um Transformation und Mitarbeiterbindung zu fördern. Die Diskussion bietet praxisnahe Einblicke für HR-Leiter und People-Analytics-Spezialisten, wie durch klare Zieldefinition und regelmäßige Befragungen ein Closed-Loop-Ansatz umgesetzt werden kann. Die Teilnehmer tauschen unterschiedliche Perspektiven aus, wobei die Verbindung von Erkenntnisgewinnung und zielgerichtetem Handeln als zentraler Erfolgsfaktor hervorgehoben wird.


Die Diskussionsteilnehmer betonen die Bedeutung einer klaren Zielorientierung und der kontinuierlichen Kommunikation. Lukas Brandstetter hebt hervor, dass die Definition eines konkreten Business-Problems essenziell ist, um Maßnahmen effektiv auszurichten. Sabine Borowsky ergänzt, dass regelmäßige Pulsumfragen und der direkte Austausch mit Mitarbeitenden Flexibilität und Anpassungsfähigkeit fördern. Katharina Schäfer sieht die kommunikative Einbettung von Engagement-Aktivitäten als entscheidend an, um das Commitment der Mitarbeitenden zu stärken. Die Panelisten sind sich einig, dass Führungskräfte eine Schlüsselrolle spielen, indem sie Engagement sowohl top-down als auch bottom-up vorleben. Die durch COVID-19 ausgelöste Transformation wird als Chance gesehen, neue Arbeitsweisen und Kommunikationsformen nachhaltig zu etablieren.

Ein Ziel vor Augen zu haben, ist entscheidend. Ohne klare Ausrichtung rennt man im Kreis, statt Fortschritte zu machen. – Lukas Brandstetter


Wir müssen handlungsoffen bleiben und nicht nur in eine Richtung fragen, um die wirklichen Problemfelder zu erfassen. – Sabine Borowsky


Führungskräfte sind der Schlüssel zu Engagement. Sie müssen sowohl top-down als auch bottom-up agieren, um echte Veränderungen zu bewirken. – Katharina Schaefer

  • Ein ganzheitlicher Engagement-Management-Ansatz erfordert die Verbindung von Erkenntnisgewinnung und zielgerichtetem Handeln.
  • Die Definition eines klaren Business-Problems ist essenziell, um Maßnahmen effektiv auszurichten und Ergebnisse zu erzielen.
  • Datenbasierte Mitarbeiterbefragungen sollten kontinuierlich durchgeführt werden, um auf Veränderungen schnell reagieren zu können.
  • Führungskräfte spielen eine Schlüsselrolle bei der Umsetzung von Engagement- und Enablement-Initiativen, sowohl top-down als auch bottom-up.
  • Transformationen wie durch COVID-19 bieten Chancen, neue Arbeitsweisen und Kommunikationsformen nachhaltig zu etablieren.

Ganzheitliches Engagement-Management erweist sich als strategisch entscheidend für HR-Leiter in mittelständischen Unternehmen, da es die Mitarbeiterbindung stärkt und die Fluktuation reduziert. Der Beitrag beleuchtet die Notwendigkeit, klare Business-Probleme zu definieren, um datenbasierte Mitarbeiterbefragungen effektiv zu gestalten. Ein zentrales Spannungsfeld besteht in der Gefahr, dass Unternehmen ohne klare Zielorientierung in einem ineffektiven Kreislauf aus Datensammlung und unzureichender Umsetzung gefangen bleiben. Zudem wird ein struktureller Widerspruch sichtbar: Während die Notwendigkeit kontinuierlicher Kommunikation erkannt wird, scheitern viele Unternehmen an der praktischen Umsetzung, was auf eine Verantwortungsverschiebung zwischen Führungskräften und Mitarbeitenden hinweist. Die Diskussion zeigt, dass Transformationen wie die durch COVID-19 ausgelösten Veränderungen Chancen bieten, neue Arbeitsweisen und Kommunikationsformen nachhaltig zu etablieren, jedoch auch die Gefahr bergen, in alte Routinen zurückzufallen.


Der Beitrag fordert Unternehmen auf, die durch die Pandemie gewonnene Dynamik zu nutzen, um Veränderungen voranzutreiben. Er empfiehlt, kontinuierliche Kommunikation und klare Zielorientierung als zentrale Hebel für ein wirksames Engagement-Management zu etablieren. Führungskräfte spielen dabei eine Schlüsselrolle, indem sie Engagement sowohl top-down vorleben als auch bottom-up Impulse aufnehmen. Der Inhalt verschiebt die Perspektive von starren Befragungszyklen hin zu flexiblen, datenbasierten Ansätzen, die eine dynamische Anpassung an Veränderungen ermöglichen. Für die Zielgruppe bedeutet dies, dass operative Praxis und strategisches Ziel in Einklang gebracht werden müssen, um einen kulturellen Wandel zu fördern, der Mitarbeiterbindung und Engagement nachhaltig stärkt.

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