Diskussion: Neue Ansätze für Talent Development & Learning im New Normal

Diskussion: Neue Ansätze für Talent Development & Learning im New Normal
Mitschnitt-Länge: 30 Minuten
Mitschrift verfügbar

Neue Lernformate fördern digitale und soziale Kompetenzen. Entdecken Sie innovative Ansätze für nachhaltige Talententwicklung.

Die Panel-Diskussion bei den Shift/HR Talks 2022 beleuchtet innovative Ansätze im Talent Development und Learning für große Unternehmen und den Mittelstand. Im Mittelpunkt stehen die Förderung digitaler und sozialer Kompetenzen sowie die Integration neuer Lernformate, um den Herausforderungen der digitalen Transformation zu begegnen. Die Diskussion bietet Einblicke in die unterschiedlichen Perspektiven der Experten, die sich mit der Entwicklung einer nachhaltigen Lernkultur und der Anpassung von Lernformaten an individuelle Bedürfnisse beschäftigen. Die Teilnehmer diskutieren, wie Unternehmen durch gezielte Maßnahmen die notwendigen Future Skills entwickeln können.


Zentrale Erkenntnisse der Diskussion umfassen die Bedeutung von Soft Skills wie Offenheit und Agilität, die durch innovative Lernformate wie 3D-Welten und digitale Coaches gefördert werden können. Saskia Grossmann hebt hervor, dass 58 Prozent der Mitarbeitenden bis 2025 eine Neu- oder Weiterqualifizierung benötigen. Wilma Hartenfels betont die Notwendigkeit, Lernen als kontinuierlichen Prozess zu verstehen, während Sven Semet den Einsatz von KI und digitalen Coaches für standardisierte Prozesse empfiehlt. Die Panelisten sind sich einig, dass der richtige Mix aus synchronen und asynchronen Formaten entscheidend ist, um nachhaltigen Wissenstransfer zu gewährleisten und die Lernkultur im Unternehmen zu stärken.

Wir müssen uns davon lösen, zu glauben, dass wir mit drei Lernformaten alles erschlagen können. Es geht darum, das richtige Format für das jeweilige Lernziel zu finden. – Saskia Grossmann


Lernen sollte als Reise konzipiert sein. Es funktioniert nicht, Wissen in kurzer Zeit in Menschen hineinzukippen und zu hoffen, dass es bleibt. – Wilma Hartenfels


Die Vielfalt der Lernformate macht es. Wir müssen experimentieren und die Lernenden mit einbeziehen, um den größten Nutzen zu erzielen. – Sven Semet

  • Soft Skills wie Offenheit, Agilität und Kritikfähigkeit sind entscheidend für die digitale Arbeitswelt und benötigen andere Trainingsansätze als Hard Skills.
  • Lernen sollte als Prozess und nicht als einmaliges Ereignis betrachtet werden, um nachhaltigen Wissenstransfer zu gewährleisten.
  • Innovative Lernformate wie 3D-Welten und digitale Coaches können soziale Interaktion und individuelles Lernen fördern.
  • Die Wahl des Lernformats sollte sich immer am Lernziel und den Bedürfnissen der Lernenden orientieren.
  • Eine starke Lernkultur im Unternehmen ist die Grundlage für erfolgreiche Weiterbildungsmaßnahmen.

Die Diskussion über neue Ansätze im Talent Development und Learning im New Normal beleuchtet die strategische Relevanz der Entwicklung digitaler und sozialer Kompetenzen in Unternehmen. Im Kontext der digitalen Transformation wird deutlich, dass viele Organisationen mit der Herausforderung konfrontiert sind, ihre Mitarbeitenden für zukünftige Rollen zu qualifizieren. Ein zentrales Spannungsfeld besteht in der Diskrepanz zwischen der Notwendigkeit, Soft Skills wie Offenheit und Agilität zu fördern, und der traditionellen Fokussierung auf Hard Skills. Diese Diskussion macht deutlich, dass Lernen als kontinuierlicher Prozess verstanden werden muss, um nachhaltigen Wissenstransfer zu gewährleisten. Der Beitrag thematisiert auch die strukturellen Widersprüche, die entstehen, wenn Unternehmen versuchen, innovative Lernformate in bestehende, oft starre Strukturen zu integrieren. Die Panelisten argumentieren, dass eine starke Lernkultur im Unternehmen unerlässlich ist, um diese Barrieren zu überwinden und eine echte Transformation zu ermöglichen.


Aus dem Beitrag gehen mehrere handlungsrelevante Prinzipien hervor, die für die Zielgruppe von Bedeutung sind. Die Diskussion hebt hervor, dass die Wahl der Lernformate stets an den spezifischen Lernzielen und dem Vorwissen der Mitarbeitenden ausgerichtet sein sollte. Es wird empfohlen, eine Mischung aus asynchronen und synchronen Formaten zu nutzen, um sowohl Wissensvermittlung als auch soziale Interaktion zu fördern. Der Einsatz von 3D-Lernumgebungen und digitalen Coaches wird als besonders wertvoll erachtet, um Soft Skills zu trainieren und On-the-Job-Lernen zu unterstützen. Diese Ansätze fordern Unternehmen auf, ihre Lernstrategien zu überdenken und stärker auf die individuellen Bedürfnisse der Mitarbeitenden einzugehen. Der Beitrag verschiebt die Perspektive von einer rein operativen Umsetzung hin zu einer strategischen Integration von Lernformaten, die den kulturellen Wandel im Unternehmen unterstützen.

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