Über die Zeiterfassung hinaus: Wie eine datengesteuerte HR das Engagement und die Eigenverantwortung Ihrer Mitarbeitenden fördert

Über die Zeiterfassung hinaus: Wie eine datengesteuerte HR das Engagement und die Eigenverantwortung Ihrer Mitarbeitenden fördert
Mitschnitt-Länge: 35 Minuten
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Mitschrift verfügbar
Digitale Zeiterfassung steigert Engagement und Eigenverantwortung durch datenbasierte Workforce-Management-Systeme und optimierte Schichtplanung.

Matthias Gebhard, Senior Workforce Management Specialist bei Protime, beleuchtet auf der Shift/HR Workforce Management Konferenz 2025 die Rolle digitaler Zeiterfassung und datengetriebener Systeme zur Förderung von Mitarbeiterengagement und Eigenverantwortung. Der Vortrag richtet sich an HR-Leiter mittelständischer Unternehmen und Teamleiter in Großunternehmen und bietet praxisnahe Einblicke in die Optimierung von Schichtplanung und die Reduktion von Burnout-Risiken. Gebhard nutzt seine 24-jährige Erfahrung, um die Notwendigkeit effizienter Organisation von Zeit und Teams angesichts steigender Lohnkosten und Fachkräftemangel zu unterstreichen. Er argumentiert, dass eine saubere Datengrundlage essenziell ist, um Prognosemodelle und Steuerungskonzepte zu entwickeln.

Im Vortrag zeigt Gebhard, wie digitale Workforce-Management-Systeme Transparenz und Fairness fördern, indem sie Mitarbeitenden Autonomie durch Self-Services bieten und Führungskräften Echtzeiteinblicke ermöglichen. Er beschreibt die Vorteile von Work-Life-Fluency gegenüber der klassischen Work-Life-Balance und hebt die Bedeutung datenbasierter Entscheidungen hervor, um Burnout-Risiken zu erkennen und Kapazitätsengpässe zu lösen. Gebhard diskutiert die Herausforderungen der digitalen Zurückhaltung und betont die Notwendigkeit, bestehende Prozesse vor der Einführung neuer Systeme zu analysieren. Er empfiehlt, Mitarbeitende frühzeitig einzubinden und die Kommunikation der Ziele zu stärken, um Akzeptanz und Verständnis zu schaffen.

Ohne saubere Datengrundlage funktioniert's nicht. Wir brauchen gute Grundlagendaten, um Prognosemodelle und Steuerungskonzepte zu entwickeln. – Matthias Gebhard

Work-Life-Fluency bedeutet, dass die Grenzen zwischen Arbeit und Leben zunehmend verschwimmen. Es geht um Anpassungsfähigkeit und gegenseitiges Verständnis. – Matthias Gebhard

Ein integriertes Workforce-Management-System schafft eine gemeinsame Sprache und zentrale Wahrheit. Es reduziert Vermutungen und ersetzt Bauchgefühle durch Echtzeiteinblicke. – Matthias Gebhard

  • Digitale Zeiterfassung und Workforce-Management-Systeme fördern Transparenz, Fairness und Eigenverantwortung der Mitarbeitenden.
  • Work-Life-Fluency ersetzt zunehmend die klassische Work-Life-Balance und ermöglicht flexible Arbeitsmodelle.
  • Datenbasierte Einblicke helfen, Burnout-Risiken zu erkennen und Kapazitätsengpässe frühzeitig zu lösen.
  • KI-gestützte Schichtplanung kann individuelle Präferenzen und Regelwerke berücksichtigen und so die Effizienz steigern.
  • Vor der Einführung neuer Systeme ist eine Analyse bestehender Prozesse essenziell, um langfristige Verbesserungen zu gewährleisten.

Die digitale Transformation im Workforce Management stellt für HR-Leiter und Teamleiter eine strategische Notwendigkeit dar, um den Herausforderungen von Fachkräftemangel, steigenden Lohnkosten und regulatorischen Anforderungen zu begegnen. Der Beitrag beleuchtet die kulturelle Verschiebung von der klassischen Work-Life-Balance hin zur Work-Life-Fluency, die flexible Arbeitsmodelle und eine stärkere Mitarbeiterautonomie ermöglicht. Diese Entwicklung offenbart jedoch auch strukturelle Widersprüche: Während der Wunsch nach Transparenz und Eigenverantwortung wächst, bleibt die digitale Zurückhaltung vieler Unternehmen ein blinder Fleck. Die Nutzung veralteter Tools wie Excel steht im Widerspruch zu den Möglichkeiten moderner, datengetriebener Systeme, die nicht nur Effizienz, sondern auch Fairness und Transparenz fördern könnten. Der Beitrag thematisiert die Notwendigkeit, Bauchgefühle durch datenbasierte Entscheidungen zu ersetzen, um Burnout-Risiken zu minimieren und die Mitarbeiterbindung zu stärken.

Aus dem Beitrag lassen sich klare Prinzipien für die Implementierung digitaler Workforce-Management-Systeme ableiten. Eine gründliche Analyse bestehender Prozesse ist essenziell, um die Einführung neuer Systeme erfolgreich zu gestalten und langfristige Verbesserungen zu gewährleisten. Die Einbindung der Mitarbeitenden in den Veränderungsprozess ist entscheidend, um Akzeptanz und Verständnis zu schaffen. Der Beitrag fordert dazu auf, die gewonnene Zeit durch Systemunterstützung für den Dialog mit den Mitarbeitenden zu nutzen, insbesondere bei Entscheidungsengpässen. Dies verschiebt die Perspektive von einer rein operativen Praxis hin zu einem strategischen Ziel, das die Gesundheit und Motivation der Mitarbeitenden in den Mittelpunkt stellt. Der kulturelle Wandel hin zu mehr Autonomie und Flexibilität wird so nicht nur messbar, sondern auch steuerbar und skalierbar, was letztlich den operativen Erfolg und die strategische Ausrichtung der Unternehmen unterstützt.

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