Task-based Workforce Insights: Wie Aufgaben Skills sichtbar machen

Task-based Workforce Insights: Wie Aufgaben Skills sichtbar machen
Mitschnitt-Länge: 44 Minuten
Mitschrift verfügbar
Aufgabenbasierte Skill-Analyse als Schlüssel zur Skill-Transparenz und strategischen Workforce-Planung in der HR.

Judith Klups, CEO der Zukunftsagenten, bietet auf der Shift/HR Workforce Management Konferenz 2025 einen tiefgehenden Einblick in die Bedeutung der aufgabenbasierten Skill-Analyse für die Gestaltung zukunftsfähiger Workforce-Strategien. Der Vortrag hebt die Notwendigkeit hervor, Aufgaben als Ausgangspunkt für die Skill-Transformation zu nutzen, um die Herausforderungen der Skill-Transparenz zu bewältigen. Klups betont, dass Unternehmen oft keine ausreichende Übersicht über die tatsächlichen Fähigkeiten ihrer Mitarbeitenden haben und dass viele Skills, die außerhalb des Unternehmens erworben werden, unsichtbar bleiben. Die Integration von KI in HR-Prozesse wird als Beschleuniger gesehen, ersetzt jedoch nicht die menschliche Perspektive.

Im Vortrag wird deutlich, dass Skills als Ergebnis und nicht als Ausgangspunkt der Analyse betrachtet werden sollten. Klups kritisiert den aktuellen „Skillwahn“ und zeigt auf, dass Skills aus konkreten Aufgaben und Verhaltensweisen abgeleitet werden müssen. Sie beschreibt das methodische Vorgehen ihres Unternehmens, das auf einer Task-basierten Ist-Analyse basiert, um Muster zu identifizieren und zukünftige Aufgaben strategisch zu planen. Klups empfiehlt, Trends in konkrete Aufgaben herunterzubrechen und die Auswirkungen von KI auf Aufgabenebene zu analysieren. Sie sieht HR in der Rolle des strategischen Partners, der Transparenz über heutige und zukünftige Aufgaben schafft und Mitarbeitende in den Veränderungsprozess einbindet.

Skills sind kein Anfang, sondern ein Ergebnis. Viele beginnen mit den Skills, aber sie zeigen sich erst im Tun und Handeln. – Judith Klups

Wer die Aufgaben nicht kennt, weder die heutigen noch die zukünftigen, steuert blind und kann kein vernünftiges Future Skill Set ableiten. – Judith Klups

Denkt in Aufgaben zuerst, nicht in Skills. Je besser wir die Zukunft kennen, desto besser können wir die Skill-Transformation gestalten. – Judith Klups

  • Skills sind ein Ergebnis und keine Ausgangsbasis – Aufgaben müssen zuerst analysiert werden.
  • Transparenz über heutige und zukünftige Aufgaben ist essenziell für eine effektive Skill-Transformation.
  • Skill-Modelle scheitern, wenn sie Aufgaben und deren Kontext ignorieren.
  • Die Integration von KI kann die Analyse von Aufgaben und Skills beschleunigen, ersetzt jedoch nicht die menschliche Perspektive.
  • HR muss als strategischer Partner agieren, um die Workforce auf zukünftige Anforderungen vorzubereiten.

Die strategische Relevanz der aufgabenbasierten Skill-Analyse liegt in ihrer Fähigkeit, die oft vernachlässigte Verbindung zwischen tatsächlichen Aufgaben und den dafür erforderlichen Fähigkeiten zu beleuchten. In einer Zeit, in der Unternehmen mit dynamischen Marktveränderungen und technologischen Umbrüchen konfrontiert sind, wird die Fähigkeit, zukünftige Anforderungen präzise zu antizipieren, zum entscheidenden Wettbewerbsvorteil. Der Beitrag thematisiert den blinden Fleck vieler Unternehmen, die sich auf umfangreiche Skillkataloge und veraltete Stellenbeschreibungen verlassen, ohne die tatsächlichen Aufgaben ihrer Mitarbeitenden zu berücksichtigen. Diese Diskrepanz führt zu ineffizienten Skill-Transformationen und einer unzureichenden Vorbereitung auf zukünftige Herausforderungen. Die Integration von KI in HR-Prozesse wird als potenzieller Beschleuniger gesehen, jedoch nicht als Ersatz für die menschliche Perspektive, was auf einen strukturellen Widerspruch zwischen technologischem Fortschritt und menschlicher Expertise hinweist.

Der Beitrag fordert die Zielgruppe auf, ihre Perspektive von einer reinen Skill-Fokussierung hin zu einer aufgabenorientierten Betrachtung zu verschieben. Durch die Betonung auf die Analyse von Aufgaben als Ausgangspunkt für Skill-Entwicklung wird ein Paradigmenwechsel angestoßen, der HR als strategischen Partner in der Workforce-Transformation positioniert. Die Empfehlung, zukünftige Aufgaben frühzeitig zu definieren und Upskilling-Initiativen strategisch zu planen, bietet einen klaren Handlungsrahmen. Diese Prinzipien fördern nicht nur die operative Praxis, sondern unterstützen auch den kulturellen Wandel hin zu einer transparenteren und flexibleren Arbeitswelt. Der Beitrag leistet somit einen wesentlichen Beitrag zur Neuausrichtung von Workforce-Strategien, indem er die Notwendigkeit betont, Trends in konkrete, aufgabenbasierte Anforderungen zu übersetzen und so die Grundlage für eine zukunftsfähige Personalentwicklung zu schaffen.

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