Quo vadis EXM zwischen Anspruch und Realität? Zwischen Wirksamkeit und KI Effizienz?

Quo vadis EXM zwischen Anspruch und Realität? Zwischen Wirksamkeit und KI Effizienz?
Mitschnitt-Länge: 30 Minuten
Mitschrift verfügbar
EXM: KI-Integration, Blue-Collar-Einbindung und bereichsübergreifende Zusammenarbeit in multinationalen Unternehmen. Erkenntnisse und Empfehlungen.

Das Panel auf dem Shift/HR Employee Experience SUMMIT 2025 beleuchtet die Herausforderungen und Potenziale des Employee Experience Managements in großen Unternehmen. Im Fokus stehen die Integration von KI-gestützter Prozessautomatisierung, die Einbindung von Blue-Collar-Mitarbeitern und die bereichsübergreifende Zusammenarbeit. Die Diskussion bietet praxisnahe Einblicke und Empfehlungen für Verantwortliche in multinationalen Unternehmen, die EX-Initiativen effizient und messbar umsetzen möchten. Die Panelisten, darunter Experten von Staffbase, Accevia und WTW, bringen unterschiedliche Perspektiven ein und diskutieren die Diskrepanz zwischen Anspruch und Realität in der Employee Experience.

Zentrale Erkenntnisse der Diskussion umfassen die Messbarkeit von Employee Experience und deren Einfluss auf Unternehmenswachstum und Mitarbeiterbindung. Ulrike Germann hebt die Bedeutung von EX in globalen Unternehmen hervor, während Maximilian Scheeff auf die Herausforderungen bei der Integration von EX in KI-Initiativen hinweist. Stephanie Flügel thematisiert die Lücke in der digitalen Employee Experience für Blue-Collar-Worker, und Valerie Ferencic betont die Chancen der KI-gestützten Automatisierung zur Entlastung von Routinetätigkeiten. Die Panelisten sind sich einig, dass Führungskräfteentwicklung und bereichsübergreifende Zusammenarbeit entscheidend für den Erfolg von EX-Initiativen sind, und empfehlen pragmatische, schnell umsetzbare Maßnahmen als Ausgangspunkt.

Employee Experience wird immer wichtiger und rangiert in unserer Studie erstmals unter den Top 5 der Unternehmensprioritäten. – Ulrike Germann

KI kann Prozesse effizienter gestalten, aber ohne den Faktor Employee Experience bleibt der langfristige Erfolg aus. – Maximilian Scheeff

Wir sehen oft eine Zweiklassengesellschaft in Unternehmen, wo Frontline-Worker von der digitalen Employee Experience ausgeschlossen sind. – Stephanie Flügel

Es ist essenziell, die Employee Experience zu verbessern, um die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens zu sichern. – Valerie Ferencic

  • Employee Experience ist messbar und hat direkten Einfluss auf Unternehmenswachstum und Mitarbeiterbindung.
  • Die Einbindung von Blue-Collar-Mitarbeitern in digitale Prozesse ist essenziell, um eine ganzheitliche Employee Experience zu schaffen.
  • Führungskräfte spielen eine Schlüsselrolle bei der Verbesserung der Employee Experience und können mit wenig Budget signifikante Veränderungen bewirken.
  • Bereichsübergreifende Zusammenarbeit zwischen HR, IT und Kommunikation ist entscheidend für den Erfolg von EX-Initiativen.
  • KI kann Prozesse effizienter gestalten, muss jedoch in eine ganzheitliche EX-Strategie eingebettet werden, um nachhaltig wirksam zu sein.

Employee Experience Management (EXM) gewinnt in multinationalen Unternehmen zunehmend an strategischer Bedeutung, da es direkt mit Unternehmenswachstum und Mitarbeiterbindung verknüpft ist. Die Diskussion beleuchtet die Diskrepanz zwischen dem Anspruch, eine ganzheitliche Employee Experience zu schaffen, und der Realität, in der Blue-Collar-Mitarbeitende oft von digitalen Prozessen ausgeschlossen sind. Diese strukturelle Widersprüchlichkeit zeigt sich besonders in der unzureichenden Integration von KI-Initiativen, die zwar Effizienz versprechen, aber häufig ohne Berücksichtigung der spezifischen Bedürfnisse aller Mitarbeitendengruppen umgesetzt werden. Ein zentraler Denkfehler besteht darin, dass Investitionen in KI-basierte Prozessautomatisierung nicht automatisch zu einer verbesserten Employee Experience führen, wenn sie nicht in eine umfassende EX-Strategie eingebettet sind. Die Panelisten identifizieren zudem einen Zielkonflikt zwischen kurzfristigen Einsparungen und der langfristigen Notwendigkeit, EX-Initiativen messbar und nachhaltig zu gestalten.

Der Beitrag fordert die Verantwortlichen auf, pragmatisch mit kleinen, budgetneutralen Maßnahmen zu beginnen, die schnell umsetzbar sind und sichtbare Erfolge bringen. Die Entwicklung eines klaren Zielbildes, das bereichsübergreifend von HR, IT und Kommunikation getragen wird, ist entscheidend, um die notwendige Unterstützung des Managements zu sichern. Die Panelisten betonen die Bedeutung der Führungskräfteentwicklung als Hebel für eine verbesserte Employee Experience, da sie mit geringem Ressourceneinsatz signifikante Veränderungen bewirken kann. Die Diskussion verschiebt die Perspektive von einer rein technologischen zu einer kulturellen Transformation, die auf der Einbindung aller Mitarbeitenden basiert. Die Zielgruppe wird aufgefordert, die Wirkung von EX-Maßnahmen datenbasiert zu kommunizieren, um deren strategischen Wert zu verdeutlichen und die interne Position von HR und EX-Verantwortlichen zu stärken.

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