Proaktiv statt reaktiv: Wie KI-basierte Systeme helfen, den Personaleinsatz zu steuern

Proaktiv statt reaktiv: Wie KI-basierte Systeme helfen, den Personaleinsatz zu steuern
Mitschnitt-Länge: 50 Minuten
Präsentationsunterlagen verfügbar
Mitschrift verfügbar
KI-gestützte Prognosen optimieren die Personalplanung durch präzise Bedarfstreiber-Analysen und erhöhen die Planungssicherheit.

Dr. Boris Baginski beleuchtet die Integration von KI-basierten Systemen in die Personaleinsatzplanung auf der Shift/HR Workforce Management Konferenz 2025. Der Vortrag richtet sich an Führungskräfte im Workforce Management großer Unternehmen und HR-Analytics-Verantwortliche in Krankenhäusern. Baginski bietet einen tiefen Einblick in die technische Entwicklung und die Herausforderungen der KI-gestützten Personalplanung. Er beschreibt die Evolution der ATOSS Staff Efficiency Suite von der Zeitwirtschaft hin zu einem umfassenden Workforce-Management-System, das durchgängige digitale Prozesse ermöglicht. Der Fokus liegt auf der schrittweisen Integration neuer Technologien wie Cloud und KI, um Widerstände zu minimieren und die Akzeptanz zu erhöhen.

Baginski erläutert, wie KI-gestützte Prognosen präzisere Personalplanungen ermöglichen, indem sie Bedarfstreiber wie Patientenanzahl und Pflegeaufwand analysieren. Er betont die Bedeutung von Datenqualität und Digitalisierung für den Erfolg solcher Systeme. Ein zentrales Praxisbeispiel ist das Projekt an der Uniklinik Mainz, wo ein Machine-Learning-Modul Bedarfstreiber prognostiziert und Planungssicherheit erhöht. Die ATOSS-Software integriert diese Prognosen nahtlos und bietet eine Feedbackschleife zur kontinuierlichen Verbesserung. Baginski differenziert zwischen verschiedenen KI-Technologien und betont, dass KI menschliche Steuerung nicht ersetzt, sondern unterstützt. Abschließend empfiehlt er, Digitalisierungsprojekte systematisch aufzubauen, um die Vorteile von KI im Workforce Management voll auszuschöpfen.

Proaktiv statt reaktiv: KI ermöglicht uns, den Personaleinsatz effizienter zu steuern und frühzeitig auf Veränderungen zu reagieren. – Dr. Boris Baginski

Die Herausforderung besteht darin, aus den vorhandenen Daten das Beste zu machen und sie zum Nutzen der Unternehmen und Mitarbeitenden einzusetzen. – Dr. Boris Baginski

Künstliche Intelligenz ist ein Werkzeug, das uns hilft, bessere Entscheidungen zu treffen, aber sie ersetzt nicht die menschliche Governance. – Dr. Boris Baginski

  • KI-gestützte Prognosen ermöglichen präzisere Personalplanung durch die Analyse von Bedarfstreibern wie Patientenanzahl und Pflegeaufwand.
  • Datenqualität und durchgängige Digitalisierung sind essenziell für den Erfolg von Workforce-Management-Systemen.
  • Die Integration von KI in bestehende Systeme sollte schrittweise erfolgen, um Widerstände zu minimieren und die Akzeptanz zu erhöhen.
  • Strategische Herausforderungen wie Generationswechsel und externe Megatrends können durch KI nicht vollständig adressiert werden und erfordern menschliche Governance.
  • Workforce Analytics entwickelt sich von deskriptiven zu prädiktiven und präskriptiven Ansätzen, um zukünftige Bedarfe besser zu steuern.

Die Integration von KI-basierten Systemen in die Personaleinsatzplanung adressiert ein zentrales Spannungsfeld zwischen technologischer Innovation und menschlicher Steuerung. Für Großunternehmen und Krankenhäuser ist die präzise Prognose von Bedarfstreibern wie Patientenanzahl und Pflegeaufwand entscheidend, um Personalressourcen effizient zu planen. Doch die Einführung solcher Systeme offenbart strukturelle Widersprüche: Während KI die Datenqualität und Prognosegenauigkeit erheblich steigert, bleibt die Verantwortung für strategische Entscheidungen beim Menschen. Diese Verantwortungsverschiebung erfordert ein Umdenken in der Führungsebene, da technologische Lösungen nicht alle Herausforderungen, wie etwa externe Megatrends oder den Generationswechsel, adressieren können. Der Beitrag verdeutlicht, dass die Akzeptanz und der Erfolg von KI-gestützten Systemen maßgeblich von der schrittweisen Integration und der kontinuierlichen Pflege der Datenbasis abhängen.

Aus dem Beitrag lassen sich klare Prinzipien für die Praxis ableiten. Die schrittweise Digitalisierung und die Integration von Self-Service-Funktionen fördern nicht nur die Datenqualität, sondern auch die Mitarbeiterzufriedenheit durch mehr Autonomie. Die Empfehlung, mit kleinen, durchgängigen Digitalisierungsprojekten zu beginnen, bietet einen pragmatischen Ansatz, um Widerstände zu minimieren und die Akzeptanz zu erhöhen. Der Beitrag fordert die Zielgruppe auf, operative Praxis und strategische Ziele in Einklang zu bringen, indem sie technologische Fortschritte mit menschlicher Governance kombinieren. Diese Perspektive verschiebt den Fokus von der reinen Effizienzsteigerung hin zu einem ganzheitlichen Workforce Management, das sowohl wirtschaftliche als auch kulturelle Aspekte berücksichtigt.

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