Future Work(force) Planning braucht eine Aufgaben- und Skill-Orientierung

Future Work(force) Planning braucht eine Aufgaben- und Skill-Orientierung
Mitschnitt-Länge: 40 Minuten
Präsentationsunterlagen verfügbar
Mitschrift verfügbar
Judith Klups zeigt, wie aufgabenbasierte Planung und Skill-Orientierung zukunftssichere Personalentscheidungen ermöglichen.

Judith Klups, CEO der Zukunftsagenten, präsentiert auf der Shift/HR Workforce Management Konferenz 2023 eine strategische Neuausrichtung des Workforce Managements. Ihr Ansatz fokussiert auf eine aufgabenbasierte und skillorientierte Planung, die es Unternehmen ermöglicht, Personalentscheidungen zukunftssicher und datenbasiert zu treffen. Die Keynote bietet praxisnahe Einblicke für HR-Leiter in Großunternehmen und Geschäftsführer von Beratungsfirmen, die sich mit Workforce-Transformation beschäftigen. Klups betont die Notwendigkeit, Aufgaben als Ausgangspunkt für die Planung zu nehmen und daraus Skillanforderungen sowie weitere Rahmenbedingungen abzuleiten.

Im Mittelpunkt steht die Entwicklung eines mehrdimensionalen Workforce-Profils, das Aufgabencluster analysiert und Dimensionen wie Automatisierungsgrad, Zeit- und Ortsbindung sowie Führungskultur berücksichtigt. Klups hebt hervor, dass Technologie wie generative KI zur Trendvalidierung eingesetzt werden kann, jedoch menschliche Entscheidungen und strategische Planung nicht ersetzt. Sie empfiehlt, Aufgabencluster regelmäßig zu aktualisieren und mit den Profilen der Mitarbeitenden abzugleichen, um eine zukunftsfähige Passung zu gewährleisten. Die Keynote schließt mit der Forderung, Workforce Management konsequent aufgabenbasiert zu denken, um Unternehmen langfristig resilient und attraktiv zu halten.

Future Workforce Planning muss aufgabenbasiert und nicht rollenbasiert gedacht werden, um den Wandel der Arbeitswelt erfolgreich zu gestalten. – Judith Klups

Wir brauchen ein glasklares Zukunftsbild unserer Workforce, um strategisch planen zu können, auch wenn die Zukunft ungewiss bleibt. – Judith Klups

Think in tasks, not in jobs or skills. Aufgaben müssen im Mittelpunkt stehen, um die richtigen Skillanforderungen abzuleiten. – Judith Klups

  • Aufgabenbasierte Workforce-Planung ist der Schlüssel, um die zukünftigen Anforderungen an die Belegschaft klar zu definieren.
  • Skill-Orientierung allein reicht nicht – Unternehmen müssen zuerst die Aufgaben der Zukunft verstehen und planen.
  • Zukunftsplanung erfordert eine Kombination aus strategischer Weitsicht und datengetriebener Transparenz über die heutige Workforce.
  • Lebensphasen und persönliche Präferenzen der Mitarbeiter müssen in die Workforce-Planung integriert werden, um langfristige Passung zu gewährleisten.
  • Technologie wie generative KI kann helfen, Trends zu validieren, ersetzt aber nicht die Notwendigkeit menschlicher Entscheidungen und strategischer Planung.

Die strategische Neuausrichtung des Workforce Managements in Großunternehmen erfordert eine Abkehr von traditionellen Rollen- und Skillorientierungen hin zu einer aufgabenbasierten Planung. Diese Veränderung ist entscheidend, um den dynamischen Anforderungen der modernen Arbeitswelt gerecht zu werden. Unternehmen stehen vor der Herausforderung, die zukünftigen Anforderungen an ihre Belegschaft klar zu definieren, während sie gleichzeitig mit Unsicherheiten und einem Mangel an Transparenz über die aktuelle Workforce kämpfen. Ein zentraler Konflikt besteht darin, dass bestehende Rollenbeschreibungen oft nicht mehr die tatsächlichen Aufgaben abbilden, was zu einer Diskrepanz zwischen strategischer Planung und operativer Realität führt. Die Integration von Lebensphasen und persönlichen Präferenzen der Mitarbeitenden in die Workforce-Planung ist ein weiterer Aspekt, der häufig vernachlässigt wird, aber entscheidend für die langfristige Passung und Resilienz der Belegschaft ist.

Der Beitrag fordert Unternehmen auf, ihre Workforce-Planung konsequent aufgabenbasiert und mehrdimensional zu gestalten. Dies beinhaltet die Definition differenzierter Aufgabencluster und deren regelmäßige Aktualisierung, um eine strategische und individuelle Passung mit den Mitarbeitenden zu gewährleisten. Technologie wie generative KI kann dabei helfen, Trends zu validieren, ersetzt jedoch nicht die Notwendigkeit menschlicher Entscheidungen und kontinuierlicher Planung. Die aufgabenbasierte Planung verschiebt die Perspektive von einer statischen Rollenbeschreibung zu einer dynamischen, zukunftsorientierten Workforce-Strategie, die sowohl strategische Ziele als auch kulturellen Wandel berücksichtigt. Unternehmen werden aufgefordert, ihre operativen Praktiken zu hinterfragen und anzupassen, um langfristig attraktiv und resilient zu bleiben.

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