Erfolgsfaktoren für die HR & Organisationstransformation

Erfolgsfaktoren für die HR & Organisationstransformation
Mitschnitt-Länge: 20 Minuten
Mitschrift verfügbar
Agile Methoden und Fehlerkultur stärken HR-Transformationen. Praxisnahe Ansätze für nachhaltige Organisationsentwicklung.

Das Panel auf dem Shift/HR Innovation SUMMIT 2023 beleuchtet die Herausforderungen und Chancen der HR-Transformation in mittelständischen Unternehmen und Konzernen. Im Fokus stehen agile Methoden, der Aufbau einer Fehler- und Lernkultur sowie die Stärkung von Stakeholder-Management und analytischen Kompetenzen. Heidi Hofer und Tanja Dams diskutieren, wie HR-Teams Transformationen initiieren und nachhaltig verankern können, um die Organisation zukunftsfähig zu machen. Die Diskussion bietet einen praxisnahen Zugang zur Integration agiler Arbeitsweisen und kulturellem Wandel in HR-Prozessen.

Heidi Hofer betont die Notwendigkeit, dass HR-Teams agile Arbeitsweisen selbst erproben und sich kontinuierlich weiterentwickeln, um Transformationen erfolgreich zu gestalten. Sie sieht HR in der Pflicht, eine Vorreiterrolle einzunehmen und gezielt in den Kompetenzaufbau zu investieren. Tanja Dams ergänzt, dass Transformationen oft an Silo-Denken und fehlender Fehlerkultur scheitern. Sie empfiehlt, Kompetenzen schrittweise im Rahmen von Learning by Doing aufzubauen und klassische Projektmanagement-Methoden mit agilen Ansätzen zu kombinieren. Beide Expertinnen unterstreichen die Bedeutung von datenbasierten Entscheidungen und die Notwendigkeit, aus Daten konkrete Maßnahmen abzuleiten, um den kontinuierlichen Verbesserungsprozess zu fördern.

Transformation erfordert eine Kultur, die Lern- und Fehlerkultur fördert. Ohne diese Grundlagen ist es schwer, schnelle Veränderungen erfolgreich zu begleiten. – Tanja Dams

HR muss eine Vorreiterrolle einnehmen, um agile Arbeitsweisen im gesamten Unternehmen zu etablieren. Dazu gehört, dass HR selbst die notwendigen Kompetenzen entwickelt und als Change-Experte agiert. – Heidi Hofer

  • Transformation erfordert eine Organisation, die Veränderung durch kulturellen Wandel, Lernkultur und Fehlerkultur fördert.
  • HR muss eine Vorreiterrolle in der agilen Transformation einnehmen und sich selbst weiterentwickeln, um andere Abteilungen zu unterstützen.
  • Stakeholder-Management und analytische Kompetenzen sind entscheidend, um Transformationen erfolgreich zu gestalten und Geschäftsleitungen zu überzeugen.
  • Daten und Zahlen sind wichtig, aber sie müssen in konkrete Handlungsempfehlungen und Maßnahmen umgesetzt werden.
  • Agile Methoden können mit klassischem Projektmanagement kombiniert werden, um Veränderungsprozesse flexibler und effektiver zu gestalten.

Agile Transformationen in der HR sind von strategischer Bedeutung, da sie die Anpassungsfähigkeit und Zukunftsfähigkeit von Organisationen maßgeblich beeinflussen. Ein zentrales Spannungsfeld ist das Silo-Denken, das die Integration von Veränderungsprozessen behindert und die Gesamtstrategie untergräbt. Die Diskrepanz zwischen bestehenden Organisationsstrukturen und den Anforderungen an eine agile Kultur stellt eine erhebliche Barriere dar. Verantwortungsverschiebungen und mangelnde Fehlerkultur erschweren es, Transformationen effektiv zu gestalten. Die Herausforderung liegt darin, dass HR-Abteilungen oft im operativen Tagesgeschäft gefangen sind und gleichzeitig umfassende Veränderungsprozesse initiieren müssen, ohne dafür ausreichend gerüstet zu sein. Diese strukturellen Widersprüche erfordern ein Umdenken in der Rolle von HR als Treiber von Wandel und Innovation.

Der Beitrag fordert HR-Verantwortliche auf, proaktiv Kompetenzen im Stakeholder-Management und in analytischen Fähigkeiten zu entwickeln, um Transformationen erfolgreich zu begleiten. Die Empfehlung, agile Methoden mit klassischem Projektmanagement zu kombinieren, bietet einen pragmatischen Ansatz, um Veränderungsprozesse flexibler zu gestalten. Ein zentraler Impuls ist die Notwendigkeit, aus Daten konkrete Handlungsempfehlungen abzuleiten, um den kontinuierlichen Verbesserungsprozess zu fördern. Der Inhalt verschiebt die Perspektive von einer reaktiven zu einer proaktiven HR-Rolle, die nicht nur Veränderungen begleitet, sondern aktiv gestaltet. Die Diskussion verdeutlicht, dass HR nicht nur als Unterstützer, sondern als strategischer Partner auf Augenhöhe mit der Geschäftsleitung agieren muss, um kulturellen Wandel und operative Praxis in Einklang zu bringen.

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