
Im Oktober letzten Jahres hatte Bain & Company bereits verschiedene Ergebnisse ihrer HR Decision Maker Study 2018 veröffentlicht, in der 500 HR Manager aus Deutschland, Großbritannien und den USA zu der Digitalisierung im HR-Bereich befragt wurden. Mehr als drei Viertel der Befragten gaben dabei an, dass "ihre IT-Systeme bisher nicht optimal" seien. Dass HR durch digitale Technologie fundamental verändert wird, diesem Punkt stimmten sogar 87% der Befragten zu. Insgesamt konstatierte die Studie eine große Aufbruchstimmung und viel Nachholbedarf bei der eigenen Transformation. Nun haben die deutschen Experten von Bain & Company rund um das Team von Dr. Jörg Gnamm nachgelegt und ein Whitepaper mit Empfehlungen zum Thema "Personal 4.0" bzw. der Digitalisierung der HR-Funktion veröffentlicht - mit ein paar spannenden Praxis-Interviews (Bertelsmann & ZF Friedrichshafen) und einer Klassifikationslogik zu den Optimierungspotentialen von HR durch die Digitalisierung.
Digitalisierung in HR mit dem Ziel der Effizienzoptimierung
Die Kernbotschaft des Bain & Company-Whitepapers sind drei Punkte, die wir auch in unserer Ausrichtung für den HR Innovation SUMMIT in ähnlicher Form definiert haben:Dabei ist einmal mehr (für Deutschland) bezeichnet, dass das Effizienzpotential der Mitarbeiterzufriedenheit vorangestellt wird. Denn im angelsächsichen Raum würde wohl die Mitarbeiterzufriedenheit bzw. hier die "Employee Experience" als oberstes Potential angeführt. Vor dem Hintergrund der Effizienzlogik wird in dem Whitepaper dann auch eine Funktionsmatrix vorgestellt - mit der Kennzeichnung von häufigen HR-Prozessen, die durch Automatisierung bzw. durch selbst durchgeführte Handlungen der Mitarbeiter in Bezug auf Aufwand, Zeit und Qualität effizienter digital abgebildet werden könnten:
- Personal 4.0 ist Schlüssel für eine erfolgreiche Digitalisierung von Unternehmen
- Digitalisierung des Personalwesens kann Effizienz um 20 bis 30 Prozent erhöhen
- Zugleich wächst die Mitarbeiterzufriedenheit und die Attraktivität als Arbeitgeber
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