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Digitales Coaching als Erfolgsfaktor beim Veränderungsmanagement

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Wie kann Coaching bei der digitalen Transformation und in allgemeinen Veränderungsphasen in der Organisation weiterhelfen? Darüber hat Björn Negelmann mit Christopher Kuhl und Johannes Darrmann von thankscoach im Rahmen des wöchentlichen Talks der Shift/HR Plattform gesprochen. Im Gespräch gab es neue Einblicke und praktische Empfehlungen dazu, wie Veränderungsmanagement durch aktives Begleiten erfolgreich gestaltet werden kann. Thankscoach beschäftigt sich als Unternehmen von HRpepper mit der Unterstützung von Organisationen mit Top Coaches. Dabei setzen sie auf einen maßgeschneiderten und strategischen Ansatz um ein ganzheitliches Coaching für Führungskräfte und Mitarbeitende auf die Beine zu stellen und den stetigen Veränderungen in der aktuellen Zeit zu begegnen.

Die wichtigsten Eckpunkte, Empfehlungen und Einblicke der beiden Experten haben wir hier zusammengefasst. Das gesamte Gespräch gibt es aber natürlich auch in voller Länge hier nachzuschauen.

Coaching als Lösung bei Veränderungsmanagement und stetigem Wandel

Um Veränderungsmanagement innerhalb einer Organisation erfolgreich voranzutreiben braucht es die richtige Befähigung und Unterstützung aller Beteiligten. Die Geschwindigkeit der Veränderungen nimmt immer mehr zu und dies stellt Organisationen und Menschen vor große Herausforderungen. Die Pandemie war ein großer Transformationsbeschleuniger und dennoch kommt es jetzt häufig auch zu gewisser Veränderungsmüdigkeit. Ständig neue Strukturen und Einflüsse sorgen dafür, dass Reflexionsphasen mit Festigkeit und Sicherheit geringer werden, wobei diese zwischendrin notwendig sind. In so einer Situation hilft es, wenn Unternehmen für die nicht planbaren Veränderungen Hilfe und Unterstützung z.B. in Form von Coaching bereits parat haben um den Wandel stressfreier zu ermöglichen.

Die gesamte Veränderung basiert in diesem Zusammenhang immer auf individueller Veränderung auf Menschenebene. Bisher werden aber vermehrt große Changeprozesse angestoßen, man gibt eine Reise vor und gestaltet Veränderung im Kollektiv, dabei gibt es einen direkteren Weg zum Erfolg, nämlich das individuelle Coaching. Dieses wird aktuell noch weniger genutzt und steht bei vielen Unternehmen nicht im direkten Zusammenhang mit Change. Dabei kann Coaching Impulse bieten, Sparring ermöglichen, Transfer schaffen und Reflexionsräume für die Mitarbeitenden bieten.

Ein neues Verständnis des Coaching-Ansatzes

Es braucht somit ein neues Verständnis von Coaching. Dieses kann neben dem Veränderungsmanagement z.B. auch für die Mitarbeiterbindung eingesetzt werden. So haben Mitarbeitende einen geschulten Experten zur Hand und die Zukunft im Unternehmen kann erfolgreich gestaltet werden. Quick Wins sind ein weiterer Aspekt und Vorteil des Coaching-Ansatzes. Darüber hinaus ist effektives Talent Development oder die Unterstützung beim Learning in the flow of work als Lernbegleiter möglich.

Früher wurde Coaching vor allem für einzelne, ausgewählte Personen wie Führungskräfte eingesetzt, jetzt ist dies viel weiter gefasst. Denn ein Coach steht immer zur Seite und bietet Support, kurzfristigen Rat und neue Impulse. Wichtig ist, darauf zu achten, dass es nicht wahllos eingesetzt wird, sondern an den wirksamsten Stellen im Unternehmen.

Die Selbstbestimmung der Mitarbeitenden

Selbstbestimmung spielt in der aktuellen Zeit eine große Rolle. Natürlich möchte dies oder kann dies nicht jeder, aber auch hier kann der Coach Leitung geben und bestimmte Techiken und Übungen hierfür einbringen. Einen gewissen eigenen Antrieb braucht es aber natürlich auch, falls dieser nicht von Beginn an vorhanden ist, helfen hier positive Berichte und Vorbilder. Veränderungsfähigkeit und Veränderungsbereitschaft müssen also ein Stück weit vorhanden sein. Hier sollte man auch darauf achten, dass Selbstbestimmung natürlich notwendig ist und Erfolge bringt, diese aber in einem gewissen Rahmen und Strukturen eingebettet sein muss um richtig und zielgerichtet zu wirken.

Besonderheiten beim Coaching im digitalen Umfeld

Der digitale Ansatz sorgt natürlich dafür, dass nicht die gleiche Nähe wie in Präsenz geschaffen werden kann. Studien zum Coaching vor, während und nach der Pandemie haben gezeigt, dass die Hürde der Distanz schnell überkommen werden konnten. Zwar wirken soziale Interaktionen tiefer, der Schlüssel des Erfolgs liegt aber darin, dass das Coaching eigentlich außerhalb des Coachings wirkt. Währenddessen können Impulse vermittelt werden, das Erleben und Tun finden aber außerhalb z.B. mit Kollegen statt. Was für Schwierigkeiten sorgen kann, sind technische Tools, daher sollte man darauf achten, dass immer das Tool der Coachees verwendet wird damit Ruhe geschaffen wird.

Zusammenfassend lässt sich also sagen, es besteht eine gewisse Notwendigkeit für die Unterstützung des Veränderungsprozesses. Selbstbestimmte Formate liefern die nötige Freiheit für die Mitarbeitenden und führen damit auch zum Erfolg. Außerdem kommt es auf die wechselseite Interaktion und die Umsetzung an.

Wir bedanken uns bei Johannes Darrmann und Christopher Kuhl für die spannenden Einblicke zum Coaching und freuen uns sehr darauf die beiden bei der Learning & Talent Development Konferenz am 22. Juni wieder begrüßen zu dürfen. Dort präsentieren die beiden die Zukunft des selbstgesteuerten Lernens anhand von digitalen Development Journeys und geben weitere Einblicke zum Coaching Thema. Hier gibt es mehr zur Konferenz und auch die Möglichkeit sich noch gratis anzumelden um live beim Vortrag dabei zu sein.

  •  Haas
  • In eigener Sache  | Learning & (Talent) Development
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