--- title: "Erfolgsfaktoren für das \"Next Level\" der Employee Feedback Programme" description: "Kombination aus kontinuierlicher Stimmungsabfrage und gezielten Friktionspunktanalysen für wirksame Mitarbeiterfeedback-Programme." canonical_url: "https://www.shifthr.de/mediathek/asset/erfolgsfaktoren-fuer-das-next-level-der-employee-feedback-programme.html" published: "2024-01-04" updated: "2026-04-24" language: "de" content_type: "VideoObject" publisher: "" --- # Erfolgsfaktoren für das "Next Level" der Employee Feedback Programme **Aufgezeichnet am:** 09.10.2024 **Dauer:** 30 Min. ## Sprecher - [Björn Negelmann](/experten/bjoern-negelmann.html) — Head of Content & Conferences, Kongress Media - [Anna Maria Kurz](/experten/anna-maria-kurz.html) — CEO and Co-Founder, Kibun.io - [Volker Jacobs](/experten/volker-jacobs.html) — CEO & Founder, TI People und FOUNT - [Marielle Schweizer](/experten/marielle-schweizer.html) — Geschäftsführerin, SKOPOS VIEW Kombination aus kontinuierlicher Stimmungsabfrage und gezielten Friktionspunktanalysen für wirksame Mitarbeiterfeedback-Programme. Fachverantwortliche aus der Personalentwicklung und Leitungsebene größerer Unternehmen diskutieren die strategische Weiterentwicklung von Mitarbeiterfeedback-Programmen. Im Zentrum steht die Frage, wie kontinuierliche Datenerhebung, gezielte Friktionspunktbefragungen und die Integration von Feedback in den Arbeitsalltag gelingen können. Die Panelisten bringen unterschiedliche Perspektiven aus Praxis und Beratung ein und beleuchten, wie Unternehmen mit begrenzten Ressourcen, unterschiedlichen Reifegraden und variierenden Unternehmenskulturen Feedback-Prozesse gestalten. Die Diskussion zeichnet sich durch einen hohen Praxisbezug und die Gegenüberstellung klassischer und moderner Ansätze aus. Im Austausch wird deutlich, dass klassische Engagement-Befragungen allein nicht ausreichen, um relevante und umsetzbare Erkenntnisse zu gewinnen. Die Panelisten plädieren für eine Kombination aus kontinuierlicher Stimmungsabfrage und spezifischen Friktionspunktanalysen, die gezielt Arbeitsprobleme identifizieren und an die jeweils verantwortlichen Stakeholder adressieren. Es werden konkrete Modelle vorgestellt, etwa zyklische Befragungen mit anschließender Umsetzungsphase oder Pulstechniken mit gezielten Stichproben. Technologische Unterstützung und Automatisierung werden als hilfreich beschrieben, die Interpretation und Umsetzung der Daten bleibt jedoch Aufgabe erfahrener Partner. Die Diskussion betont die Notwendigkeit einer echten Feedback-Kultur, die Integration in den Arbeitsalltag und die zielgruppenspezifische Aufbereitung der Ergebnisse, um daraus wirksame Verbesserungsmaßnahmen für verschiedene Unternehmensbereiche abzuleiten. ## Kernaussagen -
Feedback-Programme müssen kontinuierlich und iterativ gestaltet werden, um relevante und umsetzbare Erkenntnisse zu liefern. - Sentimentanalysen und klassische Engagement-Befragungen reichen nicht aus – es braucht ergänzend spezifische Friktionspunktbefragungen, die konkrete Arbeitsprobleme identifizieren. - Die Ergebnisse von Befragungen müssen zielgruppenspezifisch aufbereitet und an die richtigen Stakeholder kommuniziert werden, damit daraus echte Verbesserungen entstehen. - Technologische Lösungen und Automatisierung sind hilfreich, aber persönliche Begleitung und Interpretation der Daten bleiben essenziell für den Erfolg von Feedback-Programmen. - Eine starke Feedback-Kultur und die klare Kommunikation des Zwecks von Befragungen sind zentrale Erfolgsfaktoren für nachhaltige Employee Experience.
## Zitat > Viele Unternehmen scheitern daran, dass sie Feedback zwar einholen, aber nicht bereit sind, die daraus resultierende Arbeit wirklich anzugehen. – Anna Maria Kurz Wir geben Managern oft Daten, mit denen sie nichts anfangen können – das Problem liegt nicht nur in der Unternehmenskultur, sondern auch darin, dass wir die falschen oder zu abstrakten Fragen stellen. – Volker Jacobs Feedback-Programme müssen in den Arbeitsalltag integriert werden; nur so entsteht ein kontinuierlicher Dialog, der echte Veränderungen ermöglicht. – Marielle Schweizer