--- title: "Employee Experience basiert zu viel auf Annahmen und zu wenig auf Fakten!" description: "Datenbasierte und individualisierte Ansätze im Employee Experience Management: Wie gelingt die Verankerung von Engagement und Anpassungsfähigkeit?" canonical_url: "https://www.shifthr.de/mediathek/asset/employee-experience-basiert-zu-viel-auf-annahmen-und-zu-wenig-auf-fakten.html" published: "2022-03-28" updated: "2026-04-24" language: "de" content_type: "VideoObject" publisher: "" --- # Employee Experience basiert zu viel auf Annahmen und zu wenig auf Fakten! **Aufgezeichnet am:** 07.04.2022 **Dauer:** 40 Min. ## Sprecher - [Thiemo Laubach](/experten/thiemo-laubach-contexxt.html) — Geschäftsführer, contexxt.ai Datenbasierte und individualisierte Ansätze im Employee Experience Management: Wie gelingt die Verankerung von Engagement und Anpassungsfähigkeit? Im Zentrum steht die datenorientierte und individualisierte Gestaltung von Employee Experience Management als Hebel für organisationale Veränderung in einer FUKA-Welt. Die Perspektive richtet sich auf die Notwendigkeit, Employee Experience als Managementaufgabe zu verankern und dabei quantitative wie qualitative Daten systematisch zu integrieren. Der Beitrag adressiert die Herausforderungen, die sich aus der Diskrepanz zwischen tradierten Routinen und der geforderten Anpassungsfähigkeit ergeben, und hebt die Rolle der Personalentwicklung als aktive Gestalterin des Wandels hervor. Besonderes Augenmerk liegt auf der Verbindung von Digitalisierung, Individualisierung und emotional fundierter Steuerung von Mitarbeitererlebnissen, wobei die organisatorische Verankerung von Engagement- und Zufriedenheitswerten als Zieldimensionen im Managementprozess betont wird. Im Vortrag wird Employee Experience als dynamisches, komplexes Konstrukt beschrieben, das kontinuierlich reflektiert und angepasst werden muss. Thiemo Laubach fordert einen ganzheitlichen diagnostischen Ansatz, der verschiedene Datenpools – von Personaldaten über Erfahrungsdaten bis hin zu Nutzungsdaten – explorativ kombiniert und qualitativ ergänzt. Die Individualisierung der Mitarbeitererlebnisse steht im Fokus, wobei unterschiedliche Erwartungshaltungen, Lebensphasen und emotionale Triggermomente systematisch adressiert werden. Die Digitalisierung dient als Voraussetzung, um Ressourcen für strategische Aufgaben freizusetzen und die Personalentwicklung von administrativen Routinen zu lösen. Abschließend wird die Notwendigkeit betont, Employee Experience Management als kontinuierlichen, datenbasierten und individualisierten Prozess zu begreifen, der regelmäßig überprüft und an die sich wandelnden Anforderungen der Arbeitswelt angepasst wird. ## Kernaussagen -

Employee Experience Management muss datenbasiert und nicht nur auf Annahmen erfolgen. - Individuelle Erwartungshaltungen und emotionale Triggermomente sind entscheidend für die Gestaltung von Employee Experience. - Ein ganzheitlicher diagnostischer Ansatz mit qualitativen und quantitativen Daten ist notwendig. - Employee Experience Management ist ein dynamisches Konstrukt und muss kontinuierlich reflektiert und angepasst werden. - Die organisatorische Verankerung von Engagement- und Zufriedenheitswerten als Zieldimension ist essenziell.

## Zitat > Anpassungsfähigkeit ist kein Nice-to-have mehr, sondern die zentrale Überlebensstrategie für Unternehmen in der FUKA-Welt. – Björn Negemann Employee Experience Management funktioniert nur, wenn wir individuelle Erlebnisse und Erwartungen datenbasiert analysieren und daraus echte Gestaltungsoptionen ableiten. – Björn Negemann Wer Employee Experience weiter aus dem Bauch heraus steuert, bleibt im Status quo stecken – nur ein ganzheitlich-diagnostischer Ansatz bringt nachhaltige Veränderung. – Björn Negemann